CityQuartier Dortmund

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Jogging und Walking gehören zu den beliebtesten Sportarten, was ich nur bestätigen kann. Zu jeder Tageszeit kommen die Laufbegeisterten am Fenster meines Arbeitszimmers vorbei und laufen hinunter zum Seniorenheim, wo sie dann links in die Klönnestraße abbiegen in Richtung alte Bahnbrücke. Oben auf der Brücke startet nämlich entlang der ehemaligen Bahntrasse ein Spazier- und Radweg. Auch wenn dort morgens und abends die Hundebesitzer mit ihren Vierbeinern unterwegs sind, ist die Strecke ideal zum Joggen und Walken.

Untersuchungen zeigen, dass Laufen glücklich und gesund macht. Aber vor allem, es kostet weit weniger als eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio und man kann jederzeit loslegen. Einfach die Laufschuhe an und ab geht‘s.

Während die jüngeren Bewohner des CityQuartiers in der Regel joggen, sehe ich die älteren meist walken – mit oder ohne Stöcken. Laut Sportmediziner soll ja beides gut für das Herz-Kreislauf-System sein, entscheidend wären lediglich der Zeitfaktor und Kalorienverbrauch. Bei der Frage "Joggen oder Walken" wird zwischen Fettverbrennung, Herz-Kreislauf-Training und Entspannung abgewogen. Manche wollen den Kopf frei bekommen, manche trainieren für den nächsten Marathon und wieder andere möchten ein paar Pfunde loswerden.

Hat sich erst einmal die Arthrose in den Knie- oder Hüftgelenken angemeldet, ist Joggen kein Thema mehr. So walke ich entlang an den Schrebergärten und der Lenteninsel über die Kaiserstraße und unterhalb des Ostfriedhofs vorbei ins Defdahl. Nach Überquerung der Straße geht es vor der Eisenbahnbrücke wieder auf die alte Bahntrasse unter der B1 her und an weiteren Schrebergärten vorbei bis Auf’m Brautschatz. Wer noch genug Puste hat, kann die Märkische Straße überqueren und dann seinen Lauf Richtung Phönixsee oder Westfalenpark fortsetzen. Ich kehre hier um, heim in mein CityQuartier.

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